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Haus des Deutschen Ostens

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Am Lilienberg 5, 81669 München
Telefon: 089/ 44 99 93 - 0 https://www.hdo.bayern.de

Oktober 2019

Waldram und seine Nachbarn: Damals im Isartal (2018). Filmsoiree

22. Oktober um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Referentin: Dr. Sybille Krafft (Wolfratshausen) Waldram liegt zwischen Wolfratshausen und Geretsried und hieß früher Föhrenwald. Die Siedlung entstand während der NS-Zeit, als die Nationalsozialisten im dichten Forst zwei große Munitionsfabriken errichteten. Nach Kriegsende machten die Amerikaner aus der Siedlung ein DP-Camp für Holocaust-Überlebende. Erst 1957 verließen die letzten jüdischen Bewohner Föhrenwald, und in die Siedlungshäuser zogen katholische, kinderreiche Heimatvertriebene. Die Filmemacherin Sybille Krafft, die selbst im Isartal lebt, ist auf Spurensuche in ihrer unmittelbaren Umgebung gegangen und zeigt Waldram im…

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November 2019

Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 bis 1955 (2019). Buchpräsentation

7. November um 19:00 - 21:00
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Referent: Harald Jähner, Berlin Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 „Über die Hälfte der Menschen in Deutschland waren nach dem Krieg nicht dort, wo sie hingehörten oder hinwollten, darunter neun Millionen Ausgebombte und Evakuierte, vierzehn Millionen Flüchtlinge und Vertriebene, zehn Millionen entlassene Zwangsarbeiter und Häftlinge, Abermillionen nach und nach zurückkehrende Kriegsgefangene. Wie sich dieses Gemenge von Versprengten, Verschleppten, Entkommenen und Übriggebliebenen entflocht und neu zusammenfand und wie aus Volksgenossen allmählich wieder Bürger wurden, davon handelt dieses Buch.“ (Harald…

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Auf dem Weg nach Hause am Rhein verhaftet – Die unerzählte Geschichte des 1944 in München hingerichteten Grenzgängers Arthur Vogt. Vortrag

14. November um 19:00 - 21:00
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Referent: Niko Hofinger (Innsbruck) Arthur Vogt sprach nur Schweizerdeutsch. Er wurde 1912 in St. Gallen geboren und war wegen der altösterreichischen Herkunft seines Tiroler Großvaters ohne sein Zutun bald Tschechoslowake, dann auch noch Sudetendeutscher geworden. Sein Leben endete als 32jähriger Mann 1944 auf dem Schafott des Münchener Strafgefängnisses Stadelheim, weil er im Jahr davor versucht hatte, über den Rhein zu seinen Eltern in die Schweiz zu gelangen. Arthur Vogt passt in keine der bekannten Kategorien von Opfern des NS-Staates. Er…

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Von Siegern und Verlierern. Gesellschaftlicher Wandel und Minderheitenschutz in Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg. Symposium

15. November um 15:00 - 18:00
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Das Symposium widmet sich der Situation der beiden Nachbarländer Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg. Während die massiven Gebietsverluste des Königreichs Ungarn im Rahmen der Pariser Vorortverträge bestätigt wurden, zählt Rumänien zu den großen Gewinnern des Ersten Weltkriegs. Die multikulturell geprägten, ostungarischen Gebiete Siebenbürgen, Banat und Partium wurden 1918 de facto, 1919/1920 auch völkerrechtlich zu einem Teil „Großrumäniens“. Im Rahmen der beiden Vorträge von Professor Gerhard Seewann und Dr. Florian Kührer-Wielach werden die Phase der staatlich-gesellschaftlichen Neuorientierung und die…

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Dezember 2019

„Wir“ und „die Anderen“ – Minderheiten nach 1918 zwischen Konflikt, Identität und Loyalität. Podiumsgespräch

5. Dezember um 19:00 - 21:00
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Podiumsteilnehmer: Ulrich Sachweh (München) und PD Dr. Tobias Weger, IKGS an der LMU Moderation: Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München Die Veränderungen der Landkarte Europas nach dem Ersten Weltkrieg und dem Abschluss der Friedensverträge brachten nicht nur neue Staaten hervor, sondern innerhalb dieser auch neue Minderheiten. Das waren zum Beispiel die Deutschen und Ungarn in der neu entstandenen Tschechoslowakei oder die Ungarn in Rumänien. Andere Gruppen blieben Minderheiten, aber in einem neuen Staatengefüge, so…

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„Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ (2019). Lesung

17. Dezember um 19:00 - 21:00
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Dagmar Dusil war ein Jahr lang Dorfschreiberin von Katzendorf/Caţa. Insider, das heißt Feuilleton-Leser der großen Tageszeitungen, wissen darüber Bescheid, denn das siebenbürgische Katzendorf ist europaweit ein Begriff. In Deutschland gibt es seit 1974 das Stadtschreiberamt. Damit werden bedeutende Autoren der Gegenwart gewürdigt und ausgezeichnet. In Siebenbürgen vergibt eine Jury auf Initiative des Filmemachers und Dichters Frieder Schuller seit 2011 einen Dorfschreiberpreis. Die Schriftstellerin Dagmar Dusil war 2017 die fünfte Auserwählte. Mit dieser Auszeichnung ist folgendes Angebot verbunden: „der Dorfschreiber kann…

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Zwischen Lothringen und Ostpreußen. Der Kampf um die Erbfolge im Hause Croy und das Gedenken an die Greifenfamilie als Lebensaufgabe für Anna von Pommern und ihren Sohn Ernst Bogislaw von Croy. Vortrag

18. Dezember um 18:00 - 20:00
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Referent: Dr. Haik Thomas Porada, Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig Anna von Pommern (1590–1660) war die letzte lebende Angehörige des Greifenhauses. Sie heiratete im ersten Jahr des Dreißigjährigen Krieges einen katholischen Reichsfürsten, dessen Familie im Westen des Heiligen Römischen Reiches und in Frankreich begütert war. Ihr Sohn, Ernst Bogislaw von Croy (1620–1684), kämpfte zwar ein Leben lang vergeblich um sein väterliches Erbe, machte sich dafür aber um die Bewahrung des Gedenkens an die Familie seiner Mutter in hohem Maße verdient. Das…

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