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SUMMARY:Vortrag: Deutsche Kulturspuren in der Ukraine – Galizien als europäischer Erinnerungsraum
DESCRIPTION:Die Ukraine ist seit Jahrhunderten ein multiethnischer Begegnungsraum – und die deutsche Kultur hat darin deutliche Spuren hinterlassen. Obwohl Deutsche heute nur noch einen sehr kleinen Anteil der Bevölkerung ausmachen\, prägten sie über Jahrhunderte Städtebau\, Recht\, Bildung\, Literatur und Sprache. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte deutscher Siedler seit dem Mittelalter\, die Einführung des Magdeburger Rechts\, das deutschsprachige Lwiw sowie die besondere Rolle Galiziens als kultureller Schnittstelle zwischen Ost- und Mitteleuropa. \nIm Mittelpunkt stehen literarische Stimmen wie Leopold von Sacher-Masoch\, Karl Emil Franzos und Josef Roth\, deren Werke Galizien als vielsprachige Kulturlandschaft porträtieren. Ebenso wird der Einfluss des Deutschen auf das Ukrainische thematisiert – bis heute sind rund 800 Lehnwörter lebendig. \nDer Vortrag zeichnet das Bild einer Region\, in der unterschiedliche Ethnien und Konfessionen zusammenlebten – zwischen Toleranz\, Konflikt und kultureller Blüte – und fragt\, welche Bedeutung dieses gemeinsame Erbe heute für Europa hat. \n  \nReferentin: Professor Dr. Alla Paslawska (Lemberg/Lwiw)
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SUMMARY:Die Entwurzelten – Lemken in Galizien und in der Fremde
DESCRIPTION:Das private Museum der lemkischen Kultur in Zyndranowa\, am Rand Südostpolens gelegen\, ist für viele Besucher ein Ort der Erinnerung und Identitätssuche. Vor hundert Jahren lebten hier rund tausend Menschen – Lemken\, Ukrainer\, Juden und Roma. Heute zählt das Dorf nur noch 140 Einwohner; nur zwei Familien bezeichnen sich als lemkisch. Wo einst eine lebendige Gemeinschaft mit einer prachtvollen griechisch-katholischen Kirche existierte\, breiten sich heute Wald und Stille aus. Der Vortrag fragt nach den historischen Ursachen dieser Entvölkerung\, nach Krieg\, Vertreibung und Zwangsumsiedlung – und nach dem Schicksal einer Gemeinschaft\, die entwurzelt wurde und dennoch ihre Spuren hinterließ. \nReferentin: Professor Dr. Beata Halicka (Frankfurt an der Oder)
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SUMMARY:Askania Nowa – das Tierparadies in der Steppe
DESCRIPTION:Die Geschichte der Przewalskipferde stellt ein Paradebeispiel des Artenschutzes dar. Nur mit knapper Not überlebten diese ursprünglich am Rande der Gobi beheimateten Wildpferde in Gefangenschaft. In seinem Buch „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ (2021) folgt Stefan Schomann ihren Spuren quer durch Eurasien\, wobei die Ukraine einen der Hauptschauplätze bildet. \nAskania Nova war eine Siedlungskolonie\, die das Herzogtum Anhalt-Köthen im Hinterland der Krim aufbaute. Von 1828 an machten sich mehrere Trecks zu Fuß auf den Weg dorthin\, wo sie auf andere schwarzmeerdeutsche Siedler trafen. Nach dem Krimkrieg wurden Vieh und Liegenschaften schließlich an die Familie Falz-Fein verkauft. Die Familie Falz-Fein entstammte den deutschen Kolonisten in der Ukraine und wurde vom russischen Zaren geadelt. Damals bildete diese Region den letzten Rückzugsraum des Tarpan\, des osteuropäischen Wildpferds\, das jedoch schließlich ausstarb. Um 1900 führte Friedrich Falz-Fein dort dann die ersten Przewalskipferde ein\, damit ihnen ein ähnliches Schicksal erspart bleiben würde. Ein Pionier des Natur- und Artenschutzes\, schuf er einen Wildpark inmitten der Steppe\, der ökologisch wie auch biotechnologisch wegweisend wurde. \nVor dreißig Jahren konnten die Pferde schließlich wieder in ihrer Heimat ausgewildert werden. Christian Oswald\, ein Ebersberger Geschäftsmann\, erwarb sich dabei bleibende Verdienste für die Bewahrung der Art\, nicht zuletzt dank tatkräftiger Unterstützung aus Askania Nova wie auch aus dem Tierpark Hellabrunn. \nReferent: Stefan Schomann (Berlin/Peking) \nGrußwort: Dr. Petra Loibl (Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene); Volodymyr Leysle (Vorsitzender des Rates der Deutschen der Ukraine) \nIn Kooperation mit: Rat der Deutschen der Ukraine
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