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SUMMARY:Rundgang: Das Frauenbild im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Das NS-Regime propagierte ein klares Geschlechterbild: Die Hauptaufgabe der Frau sollte es sein\, Kinder zu bekommen und sich um die Familie zu kümmern\, um den Fortbestand der sogenannten ‚Volksgemeinschaft‘ zu sichern. In der Ideologie der Nazis hatte die Erwerbstätigkeit der Frau keine Relevanz. Verschiedene Maßnahmen\, wie etwa das ‚Ehestandsdarlehen‘\, trugen dazu bei\, das Bild der Frau als Mutter weiter zu festigen – wobei dieses „Idealbild“ nicht durchgängig der gesellschaftlichen Realität entsprach. \nWie genau sah das Frauenbild im Nationalsozialismus aus? Auf welche Weise etablierten die Nationalsozialisten die Rolle der Frau gezielt in der Propaganda? Und wie veränderete sich das propagierte Frauenbild vor allem im Verlauf des Krieges? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in dem Rundgang anhand unterschiedlicher Frauenbiografien nach.
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SUMMARY:Täter und Opfer der NS-„Gesundheitspolitik“ in München
DESCRIPTION:Der Workshop mit Sibylle von Tiedemann\, Mitherausgeberin des Gedenkbuchs für die Münchner Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde\, ist Teil des Begleitprogramms zur Schaufenster-Ausstellung Unerhörte Eingaben. Dallmayr ? Emmerling ? Winterhalter der Gedenkinitiative für NS-„Euthanasie“-Opfer. Anmeldung online erforderlich!
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SUMMARY:Rundgang: Das ehemalige Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing
DESCRIPTION:Im Münchner Stadtteil Neuaubing sind noch 8 Baracken eines ehemaligen NS-Zwangsarbeiter*innenlagers erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs waren hier bis 1.000 Zwangsarbeiter*innen aus unterschiedlichen Ländern untergebracht\, die beim nahegelegenen Ausbesserungswerk der Reichsbahn eingesetzt waren. Es war eine von insgesamt 30.000 Massenunterkünften im Deutschen Reich. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden vom NS-Regime aus ganz Europa verschleppt und ausgebeutet. \nNach 1945 haben vielfältige Nachnutzungen die Spuren der Vergangenheit teilweise überschrieben. Auch die Geschichte des Geländes in Neuaubing geriet in Vergessenheit. Heute werden die Baracken u.a. von Künstler*innen\, Handwerker*innen und einem Kindergarten genutzt. In den nächsten Jahren wird das Areal denkmalgerecht saniert und zu einem Erinnerungsort weiterentwickelt. In zwei Baracken wird eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums München eingerichtet. \nDer Rundgang über das Gelände zeigt die baulichen Spuren der Vergangenheit\, erzählt die Geschichte des Ortes und der dort untergebrachten Zwangsarbeiter*innen und informiert über die Pläne zur Einrichtung eines Erinnerungsortes. Der Rundgang umfasst Teile des ehemaligen Lagers\, das aktuell saniert wird\, sowie ausgewählte Punkte in der Nachbarschaft.
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SUMMARY:Erinnerung ist
DESCRIPTION:Der Workshop stellt ausgewählte Objekte aus der Intervention Erinnerung ist … vor und stellt sie in einen historischen Kontext. Er lädt darüber hinaus dazu ein\, über unsere Beziehung zur Vergangenheit nachzudenken. Die Teilnehmer*innen werden gebeten\, eigene Erinnerungsstücke mitzubringen\, die für sie persönlich oder für die Familie von Bedeutung sind. Im Gespräch widmen wir uns den Fragen\, welche Erinnerungen diesen Dingen anhaften und welche Geschichten sie erzählen. Anmeldung online erforderlich!
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SUMMARY:Migrationspanik: Wie Abschottungspolitik die autoritäre Wende befördert
DESCRIPTION:Krieg\, Vertreibung\, Klimakrise\, Pandemie\, Künstliche Intelligenz und internationale Aufrüstung – die großen geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit schaffen Angst\, Verunsicherung und Einsamkeit. In einer zunehmend unübersichtlichen Welt steigt der Wunsch nach einer „starken Hand“ an den Grenzen und einem eng gezogenen „Wir“ im Inneren. Judith Kohlenbergers scharfsinnige Analyse zeichnet die beginnende und in Teilen schon vollzogene autoritäre Wende\, die auch das gutbürgerliche Milieu ergriffen hat\, anhand der grassierenden Migrationspanik nach. Und zeigt\, dass es nur einen einzigen\, glasklaren Ausweg gibt. \nJudith Kohlenberger ist Migrationsforscherin am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien\, Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) und Affiliated Policy Fellow am Jacques Delors Centre Berlin. Ihre Forschungsinteressen sind Flucht und Vertreibung\, Integration von Geflüchteten in europäischen Aufnahmeländern (mit Fokus auf Bildung\, Gesundheit und Geschlecht) und kulturelle Krisennarrative. Sie ist Mitglied des Integrationsrats der Stadt Wien\, Mitherausgeberin der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung und Host des Podcasts Aufnahmebereit. Ihre Arbeit wurde mit dem Kurt-Rothschild-Preis und dem Anas-Schakfeh-Preis für Verdienste im Bereich der Menschenrechte\, der Demokratie und der Förderung der Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet. Ihr Buch Das Fluchtparadox war österreichisches Wissenschaftsbuch des Jahres 2023 und für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.
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SUMMARY:DisIgnoranz – Sehen im rassistischen Nebelfeld
DESCRIPTION:Mit Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München. Das Projekt untersucht ästhetische Strategien\, die der Normalisierung rechtsextremen und rassistischen Denkens dienen. \nAusstellungsdauer: 29. Januar bis 1. März 2026
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SUMMARY:Lesung mit Jehona Kicaj: ë
DESCRIPTION:Der Roman ë erzählt vom Kosovokrieg und erinnert an das Leid von Familien\, die ihre Heimat verloren haben\, deren ermordete Angehörige anonym verscharrt wurden und bis heute verschollen oder nicht identifiziert sind. Eine Vergangenheit\, die nicht vergehen kann\, weil sie buchstäblich in jeder Faser des Körpers steckt\, wird von Jehona Kicaj im wahrsten Wortsinn zur Sprache gebracht. \nDer ungewöhnliche Titel ë steht für einen Buchstaben\, der in der albanischen Sprache eine wichtige Funktion hat\, obwohl er meist gar nicht ausgesprochen wird. Als Kind von Geflüchteten aus dem Kosovo ist die Erzählerin auf der Suche nach Sprache und Stimme. Sie wächst in Deutschland auf\, geht in den Kindergarten\, zur Schule und auf die Universität\, sucht nach Verständnis\, aber stößt immer wieder auf Zuschreibungen\, Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Als der Kosovokrieg Ende der 90er-Jahre wütet\, erlebt sie ihn aus sicherer Entfernung. Doch auch in der Diaspora sind Krieg und Tod präsent – sie werden nur anders erlebt als vor Ort. \nJehona Kicaj\, geb. 1991 in Kosovo und aufgewachsen in Göttingen\, studierte Philosophie\, Germanistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Hannover. Nach wissenschaftlichen Publikationen erscheinen von ihr seit 2020 auch literarische Texte. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie „Und so blieb man eben für immer“. Gastarbeiter*innen und ihre Kinder (2023). Der Roman ë ist ihr Debüt und wurde 2025 für den wichtigsten deutschen Literaturpreis\, den Deutschen Buchpreis\, nominiert.
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SUMMARY:Kurator*innen-Rundgang: Erinnerung ist…
DESCRIPTION:Ein Hut\, eine Marionette\, ein Tablettenröhrchen\, ein Bierkrug. Welche Erinnerungen haften diesen Dingen an\, welche Geschichten können sie erzählen? Was wollen wir mit und von ihnen erfahren? Für ein Jahr werden ausgewählte Objekte unsere Ausstellung München und der Nationalsozialismus ergänzen und durch neue Geschichten weitererzählen. Große und kleine\, alltägliche und ungewöhnliche Dinge schaffen sinnliche Zugänge und ermöglichen einen anderen Blick auf die Vergangenheit. Konkrete Gegenstände und individuelle Perspektiven machen übergeordnete Themen greifbar. \nIn diesem Kuratorinnen-Rundgang mit Ulla-Britta Vollhardt zur Intervention Erinnerung ist … laden wir die Besucher*innen zu einem gemeinsamen Nachdenken darüber ein\, wie schwierige und schmerzhafte Erfahrungen dargestellt\, vermittelt\, rezipiert und gedeutet werden können.
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SUMMARY:Gespräch mit Ciani-Sophia Hoeder und Sarah Bergh-Bieling: Ökorassismus. Wie Weiße unsere Welt zerstören
DESCRIPTION:Wer zahlt den wahren Preis für unsere Umweltkrise? Mit Sarah Bergh-Bieling spricht die Autorin Ciani-Sophia Hoeder über ihr neues Buch Ökorassismus (Hanser Literaturverlage) und die Verflechtungen zwischen ökologischer Ungerechtigkeit und Rassismus. \nOb eine Person neben einer Mülldeponie oder im Grünen lebt\, indigene Gemeinschaften zugunsten des westlichen Konsums enteignet oder durch „green gentrification“ ganze Personengruppen verdrängt werden – all das ist kein Zufall\, dahinter steckt Ökorassismus. Auch die fortschreitende Erderwärmung trifft systematisch People of Color\, während der weiße Westen von einem Lebensstil profitiert\, der die Welt an den Abgrund bringt. Eindrücklich zeigt Ciani-Sophia Hoeder\, warum Bambuszahnbürsten die Welt nicht retten und was hinter „grünen Nazis“ steckt. Ein Buch über die oft unsichtbaren Zusammenhänge zwischen Ökologie und Rassismus – aufrüttelnd\, persönlich und hochaktuell. \nCiani-Sophia Hoeders Arbeit verschmilzt visuelle\, literarische und wissenschaftliche Recherchen zu gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten\, Machtinbalance\, Popkultur und dem Dasein als Millenial. Ciani ist Gründerin des RosaMags\, Grimme Online Nominierte\, Gewinnerin des Goldenen Bloggers und wurde zu den 30 unter 30 gewählt. Im Herbst 2021 erschien bei hanser blau ihr Debütbuch Wut & Böse. Im Frühling 2024 folgte Vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher.
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SUMMARY:Our Heritage – Dances of Remembrance
DESCRIPTION:Wir suchen die Verbindung zwischen unserem Körper und seiner Geschichte. Kreative und spielerische Methoden der Tanzvermittlung legen den Grundstein für unsere Entdeckungsreise der Erinnerung. Geeignet für Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe
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SUMMARY:Mediating Histories of Violence: Mit Teresa Koloma Beck\, Ljiljana Radonić\, Agata Pietrasik und Mirjam Zadoff
DESCRIPTION:Wie können historische Erfahrungen der Gewalt in Ausstellungskontexten erzählt und reflektiert werden? Welche Bilder\, Geschichten und Stimmen braucht es\, um ein Verständnis vergangener Kriege zu vermitteln und gleichzeitig einen sensiblen Umgang mit den Erinnerungen Betroffener zu gewährleisten\, ohne zu retraumatisieren? Welche Herausforderungen entstehen durch die allgegenwärtige Präsenz von Gewaltdarstellungen in digitalen Medien? \nIn dieser Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen\, welche Ausdrucksformen es braucht\, um der Komplexität verschiedener historischer Gewalterfahrungen nahezukommen. Dabei betrachten wir\, auf welche Weise Nachkriegsgesellschaften versuchten\, ihre Traumata zu verarbeiten\, aufzuklären und an künftige Generationen weiterzugeben. Die Frage\, wie wir konkret an das erinnern können\, was es für die Zukunft zu verhindern gilt\, wird dabei als aktive Praxis gedacht.
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SUMMARY:Mediating Histories of Violence
DESCRIPTION:In dieser Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen\, welche Ausdrucksformen es braucht\, um der Komplexität verschiedener historischer Gewalterfahrungen nahezukommen. Dabei betrachten wir\, auf welche Weise Nachkriegsgesellschaften versuchten\, ihre Traumata zu verarbeiten\, aufzuklären und an künftige Generationen weiterzugeben.
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SUMMARY:Die Sprache der Dinge - Zweitägige Comic-Werkstatt mit Birgit Weyhe
DESCRIPTION:Können Gegenstände erzählen? Haben sie ein Gedächtnis? In dieser zweitägigen Werkstatt setzen wir uns mittels zeichnerischer und erzählerischer Techniken mit der Intervention Erinnerung ist … auseinander. Mit kreativen Übungen\, Zeichnungen und Texten nähern wir uns den Dingen aus Erinnerung ist … an.
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SUMMARY:Filmen von jungen geflüchteten Menschen
DESCRIPTION:Das Festival wird von Kurator*innen mit Fluchterfahrung gestaltet und von Fachleuten aus den Bereichen Kultur und Medien unterstützt. Es werden Filmen aus der Heimat von jungen geflüchteten Menschen\, die in München leben gezeigt. \n\nGezeigt werden unter anderem Dokumentarfilme\, Dramen und Kurzfilme aus aller Welt. Die Themen sind mal informativ\, mal unterhaltsam\, aber immer persönlich bedeutsam für die Kurator*innen\, die sie ausgewählt haben. In dieser Verbindung aus Film und individueller Perspektive eröffnen sich dem Publikum neue Einblicke. \n\n\nJährlich neu kuratiert\, zeigt das Team besondere Beiträge aus unterschiedlichen Regionen der Welt\, häufig erstmals in Deutschland. Das Münchner Publikum ist eingeladen\, großartige Filme zu entdecken\, ins Gespräch zu kommen und Menschen kennenzulernen\, deren Geschichten sonst zu selten zu hören sind. \nIm Anschluss an viele Vorstellungen bieten Q&As mit den Kurator*innen Raum für Fragen\, Einordnung und Begegnung. So entsteht ein offener Ort\, an dem Neugier\, Respekt und Empathie im Vordergrund stehen. Wir laden alle dazu ein\, hinzuschauen\, zuzuhören\, Vorurteile abzulegen und neue Freunde zu gewinnen!
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LOCATION:Münchner Kammerspiele\, Maximilianstraße 26-28\, München\, 80539\, Deutschland
CATEGORIES:Festival,Film,Gesellschaft,Gespräche,Jugendliche
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SUMMARY:Gespräch mit Christiane Moll\, Maximilian Probst und Marie Schmidt: Alexander Schmorell\, Christoph Probst und die Weiße Rose - Eine politische Doppelbiographie
DESCRIPTION:In der Erinnerung an die Münchner Widerstandsgruppe der Weißen Rose stehen heute Hans und Sophie Scholl im Zentrum. Ihre Mitstreiter*innen werden vielfach nur unzureichend gewürdigt. Wer sich mit der Geschichte der Weißen Rose und insbesondere den Lebenswegen aller Beteiligten näher befasst\, stellt jedoch eine Vielzahl von Beziehungen\, Verflechtungen und Gemeinsamkeiten fest. \nBei Alexander Schmorell und Christoph Probst ist es kaum möglich\, sich dem einen zu nähern\, ohne den anderen ausführlich zu würdigen. Zu viel haben sie in ihrem kurzen Leben gemeinsam unternommen und gedacht\, als dass ihre Geschichte jeweils einzeln erzählt werden sollte. Vielmehr ist es folgerichtig\, ihre Lebenswege in einer politischen Doppelbiographie zu verfolgen. Zwar werden die Herkunft und frühe Jugend für beide separat nachgezeichnet\, doch war ihr Leben ab 1935 derart miteinander verwoben\, dass es genau in dieser Verflochtenheit dargestellt werden soll. \nZwei Biographien\, zwei weltanschauliche Entwicklungen mit vielen Berührungspunkten\, die zum gemeinsamen Kampf gegen den Nationalsozialismus führten. \nChristiane Moll\, Studium der Anglistik\, Geschichte und Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau\, lebt und arbeitet als Historikerin in München. Sie hat zahlreiche Studien zur Widerstandsgruppe Weiße Rose veröffentlicht. Für Ihr Buch Alexander Schmorell\, Christoph Probst. Gesammelte Briefe erhielt Frau Moll im November 2013 den Wilhelm-Freiherr-von Pechmann-Preis.
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SUMMARY:„I dance\, but my heart is crying“
DESCRIPTION:„I dance\, but my heart is crying – Ich tanz\, aber mein Herz weint“ ist eine sensationelle Trouvaille: Der Film erzählt die Geschichte einer Musik\, die über siebzig Jahre lang als verloren galt. Er bringt Kompositionen zurück\, die in den 1930er-Jahren von jüdischen Künstler*innen in Berlin aufgenommen wurden und in der Nacht des 9. November 1938 vollständig vernichtet wurde. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Yves Kuglmann (Co Produzent von „I dance but my heart is crying”) und dem Klezmer-Punk-Musiker Daniel Kahn statt\, moderiert von Adrian Prechtel (Vize-Chef der Kulturredaktion Abendzeitung).
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SUMMARY:Rundgang mit dem Kurator: … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn
DESCRIPTION:Die Ausstellung … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn versammelt zeitgenössische Kunstwerke\, die sich mit den Nachwirkungen von Kriegen innerhalb und außerhalb Europas seit 1945 beschäftigen. Der Titel nimmt Bezug auf Marguerite Duras‘ Kriegsmemoiren und verweist auf eine kritische Trauerarbeit\, die persönliche wie kollektive Dimensionen traumatischer Erfahrungen einschließt. Die Ausstellung fragt danach\, wie historische Gewalt nachhallt und erkundet das Potenzial intergenerationaler wie transnationaler Dialoge für eine pluralistische Erinnerung\, die auch Orientierung für die Zukunft bietet. \nIn dem Rundgang stellt Kurator Chris Reitz ausgewählte Kunstwerke vor.
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SUMMARY:… damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn
DESCRIPTION:  \nDer Rundgang durch die Ausstellung … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn findet am 16. November 2025 um 15.00 Uhr im NS-Dokumentationszentrum München\, Max-Mannheimer-Platz 1\, statt. \nDie Ausstellung versammelt zeitgenössische Kunstwerke\, die sich mit den Nachwirkungen von Kriegen innerhalb und außerhalb Europas seit 1945 beschäftigen. Der Titel nimmt Bezug auf Marguerite Duras‘ Kriegsmemoiren und verweist auf eine kritische Trauerarbeit\, die persönliche wie kollektive Dimensionen traumatischer Erfahrungen einschließt. Die Ausstellung fragt danach\, wie historische Gewalt nachhallt und erkundet das Potenzial intergenerationaler wie transnationaler Dialoge für eine pluralistische Erinnerung\, die auch Orientierung für die Zukunft bietet. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen unter nsdoku.de/programm. \n 
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SUMMARY:Our Heritage – Dances of Remembrance
DESCRIPTION:Ausgangspunkt des Tanzworkshops ist unser Körper als Speicher von Erinnerungen\, als Träger der eigenen Identität\, als Ausdrucksmittel. Wir suchen die Verbindung zwischen unserem Körper und seiner Geschichte. Kreative und spielerische Methoden der Tanzvermittlung legen den Grundstein für unsere Entdeckungsreise der Erinnerung. Anmeldung online!
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SUMMARY:Flowing Stories on Paper - Malwerkstatt mit Godwin Namanyabyoona
DESCRIPTION:Der Künstler Godwin Namanyabyoona erzählt ohne Worte\, mit Farbe und Pinsel. Er lädt dazu ein\, unter seiner Anleitung eigene Erfahrungen und Geschichten rund um das Thema Solidarität und Gastfreundschaft malend miteinander zu verbinden….Teilnehmende aller Altersgruppen sind dazu eingeladen\, einander zu erzählen und ihre Geschichten durch gemeinsames Malen miteinander zu verbinden. So entsteht ein langes Stoffbanner\, das die Perspektiven der Teilnehmenden sichtbar macht. Es sind keine Vorkenntnisse nötig\, alle sind willkommen!
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SUMMARY:… damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am 29. Oktober 2025\, ab 19 Uhr. Die Ausstellung … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn versammelt zeitgenössische Kunstwerke\, die sich mit den Nachwirkungen von Kriegen innerhalb und außerhalb Europas seit 1945 beschäftigen. 20.00 Uhr: Live-Performance Schlechte Wörter / Bad Words mit Claudia Durastanti\, Enis Maci\, Fiston Mwanza Mujila\, Raphaëlle Red\, Fabian Saul\, Mathias Zeiske
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SUMMARY:Faschingsdienstag 1946
DESCRIPTION:Im Jahr 1956 schreiben drei junge Frauen im niedersächsischen Bad Harzburg ihr Abitur. Sie schreiben sehr persönliche Texte über ihre Kindheit im Krieg\, Nächte in Luftschutzkellern und das Erleben von Flucht und Vertreibung. Im Jahr 2017 fallen Caroline Tajib-Schmeer diese Texte in die Hände – denn sie stammen von ihrer Mutter und deren Klassenkameradinnen. Diese Zeugnisse des Schreckens der Jahre 1933 bis 1945 beeindrucken die Regisseurin tief. So tief\, dass sie beschließt\, daraus ein Theaterstück zu machen. Im Anschluss an die Aufführung besteht die Möglichkeit\, an einem Workshop mit den Theatermacherinnen Caroline Tajib-Schmeer und Lena Scholle teilzunehmen.
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SUMMARY:Faschingsdienstag 1945
DESCRIPTION:Im Jahr 1956 schreiben drei junge Frauen im niedersächsischen Bad Harzburg ihr Abitur. Sie schreiben sehr persönliche Texte über ihre Kindheit im Krieg\, Nächte in Luftschutzkellern und das Erleben von Flucht und Vertreibung. Im Jahr 2017 fallen Caroline Tajib-Schmeer diese Texte in die Hände – denn sie stammen von ihrer Mutter und deren Klassenkameradinnen. Diese Zeugnisse des Schreckens der Jahre 1933 bis 1945 beeindrucken die Regisseurin tief. So tief\, dass sie beschließt\, daraus ein Theaterstück zu machen. Im Anschluss an die Aufführung besteht die Möglichkeit\, an einem Workshop mit den Theatermacherinnen Caroline Tajib-Schmeer und Lena Scholle teilzunehmen.
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SUMMARY:In der Mitte des Netzes – Helmuth James v. Moltke
DESCRIPTION:„Die Bombe ist im Kopf und nicht im Koffer“. In der szenischen Lesung präsentieren Dorothea Baltzer und Robert Atzlinger Briefe\, die sich das Ehepaar Freya und Helmuth James von Moltke im Widerstand geschrieben haben. Die Lesung wird ergänzt durch Filmsequenzen aus einem Interview mit Freya von Moltke in Vermont (USA). Musikalisch werden sie begleitet von Milena Roder.
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SUMMARY:NS-Ideologie\, Bildhauerei und Wiedergutmachungspolitik
DESCRIPTION:Die Künstler*innen Samuel Fischer-Glaser und Angela Stiegler untersuchen mit der Kuratorin Magdalena Wisniowska die Verbindung zwischen Bildhauerei\, NS-Ideologie und den blinden Flecken der Erinnerungspolitik. Im Fokus steht dabei eine Riege an Münchner Künstlern\, welche nahtlos die Regimewechsel zwischen Monarchie\, NS und Adenauer-BRD übersteht.
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SUMMARY:Unerwünscht - Mit Stefanie Schüler-Springorum und Mirjam Zadoff
DESCRIPTION:In ihrem neuen Buch Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes (S. Fischer Verlage\, 2025) stellt die renommierte Historikern Stefanie Schüler-Springorum erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar\, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Jüdinnen*Juden und Sinti*zze und Rom*nja\, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Es gab nach 1945 nicht weniger Antisemitismus und Rassismus\, nicht weniger Hass auf Homosexuelle als während der NS-Zeit\, sondern wahrscheinlich sogar mehr. So war die Rede von ‚marodierenden‘ befreiten Osteuropäer*innen\, wenn es um ehemalige Zwangsarbeiter*innen ging\, oder von ‚feilschenden‘ jüdischen Displaced Persons auf dem Münchner Schwarzmarkt. Sinti*zze und Rom*nja waren während des Nationalsozialismus lückenlos registriert worden. Die 30.000 Namen umfassende Kartei wurde in der Bundesrepublik weiter für polizeiliche Maßnahmen verwendet. Auch Homosexuelle wurden weiterhin strafrechtlich verfolgt\, bis 1969 auf Grundlage des § 175 in der Fassung von 1935. \nDas gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen\, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden\, sie waren tief im Denken der Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funktionen dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein\, doch sie haben eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft\, dass die betroffenen Menschen nicht da sein sollten. \nTeilnahme kostenfrei. Keine Anmeldung notwendig.\nVeranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit S. Fischer Verlag
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CATEGORIES:Bildung & Wissen,Geschichte,Gesellschaft,Gespräche,Lesung,Literatur
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SUMMARY:Erinnerung ist….
DESCRIPTION:Der Workshop stellt ausgewählte Objekte aus der Intervention Erinnerung ist … vor und stellt sie in einen historischen Kontext. Die Teilnehmer*innen werden gebeten\, eigene Erinnerungsstücke mitzubringen\, die für sie persönlich oder für die Familie von Bedeutung sind. Im Gespräch widmen wir uns den Fragen\, welche Erinnerungen diesen Dingen anhaften und welche Geschichten sie erzählen. Anmeldung erforderlich!
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SUMMARY:Im innersten Kreis der Hölle
DESCRIPTION:Ernst Piper\, 1952 in München geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und lebt in Berlin. Er hat sich mit einer Arbeit über Alfred Rosenberg\, den Chefideologen des Nationalsozialismus\, habilitiert und zahlreiche Publikationen zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vorgelegt. Im Januar 2026 erscheint sein Buch Auschwitz. Die Topografie der Vernichtung bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
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SUMMARY:Das ehemalige Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing
DESCRIPTION:Veranstaltungsort: Erinnerungsort Neuaubing\, Treffpunkt: Ehrenbürgstraße 9\, Zugang über Ehrenbürgstraße. Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Hinweis: Bitte beachten Sie\, dass der Rundgang im Freien stattfindet und dem Wetter entsprechende Kleidung empfohlen wird. Der Rundgang über das Gelände zeigt die baulichen Spuren der Vergangenheit\, erzählt die Geschichte des Ortes und der dort untergebrachten Zwangsarbeiter*innen und informiert über die Pläne zur Einrichtung eines Erinnerungsortes.
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SUMMARY:Das ehemalige Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing
DESCRIPTION:Veranstaltungsort: Erinnerungsort Neuaubing\, Treffpunkt: Ehrenbürgstraße 9\, Zugang über Ehrenbürgstraße. Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Hinweis: Bitte beachten Sie\, dass der Rundgang im Freien stattfindet und dem Wetter entsprechende Kleidung empfohlen wird. Der Rundgang über das Gelände zeigt die baulichen Spuren der Vergangenheit\, erzählt die Geschichte des Ortes und der dort untergebrachten Zwangsarbeiter*innen und informiert über die Pläne zur Einrichtung eines Erinnerungsortes.
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