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SUMMARY:Julya Rabinowich im Gespräch mit Christine Knödler: Mo & Moritz
DESCRIPTION:Zwei Jugendliche\, die für ihre Liebe kämpfen und Vorurteile überwinden. Mo stammt aus einer Familie mit muslimischen Wurzeln. Als er eine Friseurlehre in einem Wiener Nobelsalon beginnt\, taucht er ein in eine glamouröse Welt. Eines Abends wird er hinter den Kulissen des Wiener Opernballs eingesetzt und verliebt sich – ausgerechnet in Moritz\, einen Jungen aus einer jüdischen Familie. Mo schwebt auf Wolke sieben – und bekommt gleichzeitig kalte Füße: Was\, wenn seine Familie davon erfährt? Wird er jemals zu Moritz und seiner Liebe stehen können? Julya Rabinowich erzählt in Mo & Moritz (Hanser Verlag\, 2026) eine Liebesgeschichte von heute\, ganz nah dran an den Träumen und Hoffnungen Jugendlicher. \nJulya Rabinowich\, geboren in St. Petersburg\, lebt seit 1977 in Wien. Sie ist Schriftstellerin und Kolumnistin und war viele Jahre als Dolmetscherin tätig.  Werke wie Spaltkopf\, Herznovelle\, Die Erdfresserin oder Dazwischen: Ich wurden mit Preisen wie dem Rauriser Literaturpreis und dem Friedrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet.
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SUMMARY:Rundgang: Das ehemalige Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing
DESCRIPTION:Im Münchner Stadtteil Neuaubing sind noch 8 Baracken eines ehemaligen NS-Zwangsarbeiter*innenlagers erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs waren hier bis 1.000 Zwangsarbeiter*innen aus unterschiedlichen Ländern untergebracht\, die beim nahegelegenen Ausbesserungswerk der Reichsbahn eingesetzt waren. Es war eine von insgesamt 30.000 Massenunterkünften im Deutschen Reich. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden vom NS-Regime aus ganz Europa verschleppt und ausgebeutet. \nNach 1945 haben vielfältige Nachnutzungen die Spuren der Vergangenheit teilweise überschrieben. Auch die Geschichte des Geländes in Neuaubing geriet in Vergessenheit. Heute werden die Baracken u.a. von Künstler*innen\, Handwerker*innen und einem Kindergarten genutzt. In den nächsten Jahren wird das Areal denkmalgerecht saniert und zu einem Erinnerungsort weiterentwickelt. In zwei Baracken wird eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums München eingerichtet. \nDer Rundgang über das Gelände zeigt die baulichen Spuren der Vergangenheit\, erzählt die Geschichte des Ortes und der dort untergebrachten Zwangsarbeiter*innen und informiert über die Pläne zur Einrichtung eines Erinnerungsortes. Der Rundgang umfasst Teile des ehemaligen Lagers\, das aktuell saniert wird\, sowie ausgewählte Punkte in der Nachbarschaft. \nTreffpunkt: Ehrenbürgstraße 9\, Zugang über Ehrenbürgstraße \n\n\n\nBitte beachten Sie\, dass der Rundgang im Freien stattfindet und dem Wetter entsprechende Kleidung empfohlen wird. \nAnmeldung erforderlich unter nsdoku.de/programm.
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SUMMARY:Kurator*innenrundgang: … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn
DESCRIPTION:Die Ausstellung … damit das Geräusch des Krieges nachlässt\, sein Gedröhn versammelt zeitgenössische Kunstwerke\, die sich mit den Nachwirkungen von Kriegen innerhalb und außerhalb Europas seit 1945 beschäftigen. Der Titel nimmt Bezug auf Marguerite Duras‘ Kriegsmemoiren und verweist auf eine kritische Trauerarbeit\, die persönliche wie kollektive Dimensionen traumatischer Erfahrungen einschließt. Die Ausstellung fragt danach\, wie historische Gewalt nachhallt und erkundet das Potenzial intergenerationaler wie transnationaler Dialoge für eine pluralistische Erinnerung\, die auch Orientierung für die Zukunft bietet. \nIn dem Rundgang stellt Kurator Chris Reitz ausgewählte Kunstwerke vor.
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