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SUMMARY:JEDERMANN Open Air
DESCRIPTION:„Jedermann“ das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist ein Theaterstück von Hugo von Hoffmannsthal\, das 1911 in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. Seit 1920 ist das Stück Bestandteil der Salzburger Festspiele. Seit langem wird es auch von vielen Theaterensemblen in verschiedenen Inszenierungen aufgeführt. \n„Jedermann“ ist ein ebenso unterhaltsames wie wortgewaltiges „Spiel“ über das Leben und Sterben eines reichen Mannes. Das Stück ist in seinen zentralen Aussagen bis in unsere Tage zeitgemäss. \nJedermann ist ein „Reicher“\, der von „Zins und Renten“ seines Besitzes üppig lebt. Seine Gastmähler und Feste werden gerühmt. Seiner Geliebten lässt er für viel Geld einen „Lustgarten“ bauen\, auf Mahnen und gute Ratschläge hört er nicht. Jedermann ist genusssüchtig und egoistisch. Sein Motto: Ich nehme\, was ich will und zwar sofort\, denn es gibt nichts\, was man für Geld nicht kaufen kann. Doch dann sieht er sich plötzlich dem Tod gegenüber und schmerzlich wird ihm bewusst\, dass sich alle seine vermeintlichen Freunde von ihm abwenden. Da helfen kein Geld und keine Versprechen. Sein Reichtum vermag gar nichts und ist wertlos geworden. Erst die Konfrontation mit seinen „Werken“ und dem „Glauben“ vermögen es\, ihn davon zu überzeugen\, dass auch sein Leben eingebettet ist in ein grösseres Universum und dass es eine Läuterung durch einen verzeihenden Gott geben kann. \nLetzteres ist die zentrale Botschaft des Stücks\, das ganz besonders durch die Wirkung seines gereimten ursprünglichen Textes auf die Zuschauer einwirkt.  Vor diesem Hintergrund kommt es trotz aller scheinbar dem Publikumszulauf geschuldeten „spektakulären“ und aufwendigen Inszenierungen darauf an\, dem Zuschauer zu ermöglichen\, den Text auf sich wirken zu lassen und ihn nicht durch „Spektakel“ abzulenken. \nDieser Form der „reduzierten“ Darstellung auf Originaltext und -spiel hat sich das Münchner Theaterensemble „JedermannSpielleut“ unter der Leitung des Gründers Karl Arthur Reinshagen verpflichtet. Er\, der selbst in die Rolle des „Todes und des Mammons“ schlüpft\, trug sich 1974 mit dem Gedanken\, dieses grossartige\, zeitlose Stück auf die Bühne zu bringen. \n2017 war es dann so weit: er gründete sein Ensemble und seitdem fanden zahlreiche gelungene und gelobte Aufführungen an verschiedenen Spielstätten in Deutschland statt. \nDie Schauspieler des Ensembles kommen aus dem Großraum München. Sie sind professionelle Schauspieler\, spielen an verschiedenen kleineren Bühnen\, manche haben zusätzlich kleinere Film- und Fernsehauftritte\, alle haben langjährige und vielfältige „Bühnenerfahrung“. \nIhre „Mission“ zu ihrer „Jedermann“-Inszenierung formulieren sie selbst so: \n„Es geht uns darum\, den Zuschauern eine lehrreiche Geschichte zu erzählen\, die frei von „Spektakel“ ist\, die aber trotz seiner „Text- und Sprachlastigkeit“ unterhaltsam ist. Unsere Zuschauer sollen sich vorrangig auf den Text und damit die Aussagen konzentrieren und diese „verinnerlichen“ können. Sie sollen Parallelen im Leben allgemein und in ihrem eigenen Dasein erkennen. Dabei wollen wir nicht belehrend sein\, sondern „tiefgründig unterhalten.“ \n  \nDer Spielleiter selbst ergänzt: „Nur wenn unsere Zuschauer anders aus der Vorstellung herauskommen als sie hineingegangen sind\, waren wir gut.“ \n  \nDie Aufführung dauert ca. 2 Stunden ohne Pause \n  \n  \nDie Darsteller: \nBartholomäus Sailer – Jedermann \nKarl-Arthur Reinshagen – Tod\, Mammon \nChristian Mathes – Guter Gesell \nMonika Sailer – Spieleansagerin\, Buhlschaft \nMarietta Diehl – Schuldknechts Weib\, Gute Werke \nUrsula Köhler – Gott der Herr\, Glaube \nIngeborg Kirchhoff – Jedermanns Mutter \nLudwig Gruber – Armer Nachbar\, Ein Vetter \nToni Wimmer – Schuldknecht\, Der andere Vetter \nAngelika Gruhne – Teufel \nAnna Reinshagen – Köchin\, Assistenz \nClaudia Gruber – Hausdame
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