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Oktober 2019

Dies academicus. Zerstörung und Wiederaufbau in Ost- und Westpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg

11. Oktober um 14:00 - 18:00
Universitätsgebäude der LMU, Oettingenstr. 67, 80538 München, Hörsaal B001, Universitätsgebäude der LMU, Oettingenstr. 67, Hörsaal B001, 80538 München, + Google Karte
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Referenten: Jesko Graf zu Dohna (Erlangen); Dr. Renata Skowrońska, Leiterin der Polnischen Historischen Mission an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; PD Dr. Heinz Starkulla, Ludwig-Maximilians-Universität München; Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München. Veranstaltungsort: Universitätsgebäude der LMU, Oettingenstr. 67, 80538 München, Hörsaal B001 (Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel: Tram 16 bis Haltestelle Tivolistraße oder Busse 54, 58, 68 und 154 bis Haltestelle Hirschauer Str.)   Nach katastrophalen Entwicklungen aller Art wird gerne die Parole ausgegeben, „den Blick jetzt…

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„Viel Mischmasch mitgenommen“ – Die Umsiedlungen aus der Bukowina 1940 (2018). Buchpräsentation

15. Oktober um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Referentin: PD Dr. Mariana Hausleitner (Berlin) Nach der sowjetischen Besetzung der Nordbukowina wurden Angehörige der deutschen Minderheit 1940 ins Deutsche Reich umgesiedelt. Mit ihnen gelangten aber, was bisher in der Forschung unterbelichtet geblieben ist, auch etwa 8.000 Rumänen, 4.000 Ukrainer und andere Personengruppen in Auffanglager der „Volksdeutschen Mittelstelle“. Über deren Repatriierung wurde lange mit den rumänischen Behörden verhandelt. Auch die nicht bedrohten Deutschen aus der Südbukowina wurden im Herbst 1940 umgesiedelt, weil die Nationalsozialisten deutsche Siedlungsschwerpunkte an den Außengrenzen des…

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November 2019

Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 bis 1955 (2019). Buchpräsentation

7. November um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Referent: Harald Jähner, Berlin Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 „Über die Hälfte der Menschen in Deutschland waren nach dem Krieg nicht dort, wo sie hingehörten oder hinwollten, darunter neun Millionen Ausgebombte und Evakuierte, vierzehn Millionen Flüchtlinge und Vertriebene, zehn Millionen entlassene Zwangsarbeiter und Häftlinge, Abermillionen nach und nach zurückkehrende Kriegsgefangene. Wie sich dieses Gemenge von Versprengten, Verschleppten, Entkommenen und Übriggebliebenen entflocht und neu zusammenfand und wie aus Volksgenossen allmählich wieder Bürger wurden, davon handelt dieses Buch.“ (Harald…

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Auf dem Weg nach Hause am Rhein verhaftet – Die unerzählte Geschichte des 1944 in München hingerichteten Grenzgängers Arthur Vogt. Vortrag

14. November um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Referent: Niko Hofinger (Innsbruck) Arthur Vogt sprach nur Schweizerdeutsch. Er wurde 1912 in St. Gallen geboren und war wegen der altösterreichischen Herkunft seines Tiroler Großvaters ohne sein Zutun bald Tschechoslowake, dann auch noch Sudetendeutscher geworden. Sein Leben endete als 32jähriger Mann 1944 auf dem Schafott des Münchener Strafgefängnisses Stadelheim, weil er im Jahr davor versucht hatte, über den Rhein zu seinen Eltern in die Schweiz zu gelangen. Arthur Vogt passt in keine der bekannten Kategorien von Opfern des NS-Staates. Er…

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Von Siegern und Verlierern. Gesellschaftlicher Wandel und Minderheitenschutz in Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg. Symposium

15. November um 15:00 - 18:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Das Symposium widmet sich der Situation der beiden Nachbarländer Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg. Während die massiven Gebietsverluste des Königreichs Ungarn im Rahmen der Pariser Vorortverträge bestätigt wurden, zählt Rumänien zu den großen Gewinnern des Ersten Weltkriegs. Die multikulturell geprägten, ostungarischen Gebiete Siebenbürgen, Banat und Partium wurden 1918 de facto, 1919/1920 auch völkerrechtlich zu einem Teil „Großrumäniens“. Im Rahmen der beiden Vorträge von Professor Gerhard Seewann und Dr. Florian Kührer-Wielach werden die Phase der staatlich-gesellschaftlichen Neuorientierung und die…

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Dezember 2019

„Wir“ und „die Anderen“ – Minderheiten nach 1918 zwischen Konflikt, Identität und Loyalität. Podiumsgespräch

5. Dezember um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Podiumsteilnehmer: Ulrich Sachweh (München) und PD Dr. Tobias Weger, IKGS an der LMU Moderation: Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München Die Veränderungen der Landkarte Europas nach dem Ersten Weltkrieg und dem Abschluss der Friedensverträge brachten nicht nur neue Staaten hervor, sondern innerhalb dieser auch neue Minderheiten. Das waren zum Beispiel die Deutschen und Ungarn in der neu entstandenen Tschechoslowakei oder die Ungarn in Rumänien. Andere Gruppen blieben Minderheiten, aber in einem neuen Staatengefüge, so…

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Der Mann, der seine Geige wie ein Spielzeug handhabte: Der böhmische Violin-Virtuose Karel Halíř (1859–1909)

12. Dezember um 19:00 - 21:00
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, 81245 München Deutschland + Google Karte
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Künstler: Halíř Trio (Eduardo García Salas (Geige), Jana Podolská (Cello), Václav Mácha (Klavier)) Veranstaltungsort: Pasinger Fabrik. Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München, August-Exter-Strasse 1, 81245 München Der weltberühmte böhmische Violinist und Musikpädagoge Karel Halíř (geb. 1859 in Hohenelbe/Riesengebirge, heute Tschechien; gest. 1909 in Berlin) studierte Violine am alten Konservatorium Prag bei Anton Bennewitz und an der Berliner Musikhochschule bei Joseph Joachim. Der Sohn eines Sparkassenbuchhalters machte eine steile Karriere. Halíř hat sich in allen vier wichtigen Aspekten, in denen sich…

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„Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ (2019). Lesung

17. Dezember um 19:00 - 21:00
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München + Google Karte
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Dagmar Dusil war ein Jahr lang Dorfschreiberin von Katzendorf/Caţa. Insider, das heißt Feuilleton-Leser der großen Tageszeitungen, wissen darüber Bescheid, denn das siebenbürgische Katzendorf ist europaweit ein Begriff. In Deutschland gibt es seit 1974 das Stadtschreiberamt. Damit werden bedeutende Autoren der Gegenwart gewürdigt und ausgezeichnet. In Siebenbürgen vergibt eine Jury auf Initiative des Filmemachers und Dichters Frieder Schuller seit 2011 einen Dorfschreiberpreis. Die Schriftstellerin Dagmar Dusil war 2017 die fünfte Auserwählte. Mit dieser Auszeichnung ist folgendes Angebot verbunden: „der Dorfschreiber kann…

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